Über uns

nowar

Wer sind wir

Hinter Basel Gegen Krieg (BgK) steht eine offene Gruppe von Menschen und Organisationen, die für den Frieden in der Ukraine einsteht und sich gegen den Krieg und die weltweite Aufrüstung stark macht. Wir finden, es braucht eine breite, antimilitaristische Bewegung, die sich an die Seite der ukrainischen Bevölkerung und den Kriegsgegner*innen in der russischen und belarussischen Bevölkerung und in der ganzen Welt stellt.

Unsere Ziele und Forderungen

Am 24. Februar 2022 begann das russische Regime einen schrecklichen Angriffskrieg auf das gesamte ukrainische Staatsgebiet. Bereits jetzt sind über vier Millionen Menschen (Stand 30.03) aus der Ukraine geflüchtet. Wir sehen es in unserer Verantwortung, dort zu handeln, wo wir sind.

Wir finden, es braucht eine breite, antimilitaristische Bewegung, die sich gegen den Krieg in der Ukraine und gegen die weltweite Aufrüstung stellt und an der Seite der ukrainischen und russischen Bevölkerung und den Kriegsgegner*innen in der ganzen Welt steht.

Unsere Ziele:

  • Sofortiges Kriegsende und einen Abzug der russischen Truppen aus dem ukrainischen Staatsgebiet!
  • Öffnung der Grenzen Europas und eine diskriminierungsfreie Aufnahme aller geflüchteten Menschen!
  • Beendigung der weltweiten Aufrüstung und Militarisierung!

Unsere Forderungen:

  • Sofortiger Stopp aller Investitionen in umweltverschmutzende Energie- und Rüstungsindustrien sowie Kollektivierung der Vermögen von Kriegstreibern und -profiteuren, das auf Schweizer Konten lagert und dessen Umverteilung an die Opfer des Krieges!
  • Wir fordern einen sofortigen, massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu reduzieren. 

Unser Hauptanliegen besteht darin eine breite Friedensbewegung zur Unterstützung der widerständigen ukrainischen Bevölkerung aufzubauen. Wir möchten betroffenen Ukrainer*innen und Geflüchteten eine Plattform bieten. Wir wollen Widerstand gegen die sich verbreitende Aufrüstung und Kriegsrethorik leisten. Wir zeigen uns solidarisch mit allen hier in Basel ankommenden Geflüchteten und möchten die Arbeit von migrationspolitischen Basisgruppen unterstützen. Schliess dich uns an!

Gruppenorganisierung und -Strukturen:

Wir befinden uns noch im Aufbau und arbeiten derzeit gemeinsam an konkreten Ideen und Umsetzungen. Bisher gibt es drei Arbeitsgruppen:

  1. Konkrete Unterstützung von Geflüchteten sowie Menschen im Kriegsgebiet
  2. Aktionen und Veranstaltungen
  3. Öffentlichkeitsarbeit

Komm vorbei, sei dabei, bring dich ein:

Selbstverständnis

Wir finden, es braucht eine breite, antimilitaristische Bewegung, die sich gegen den Krieg in der Ukraine und gegen die weltweite Aufrüstung stellt und an der Seite der ukrainischen und russischen Bevölkerung und den Kriegsgegner*innen in der ganzen Welt steht. Die gegenwärtige Situation ist der Beginn eines gewaltigen Umbruchs, dessen Folgen für die ganze Welt katastrophal sein könnten. Es liegt in unserer Verantwortung, dort, wo wir uns befinden, in der Schweiz oder anderswo, aktiv zu werden und zu handeln.

Sofortiges Kriegsende und einen Abzug der russischen Truppen aus dem ukrainischen Staatsgebiet!

Wir fordern den sofortigen Rückzug der russischen Streitkräfte vom ukrainischen Territorium und wir verteidigen das Recht der ukrainischen Bevölkerung auf Widerstand. Wir solidarisieren uns mit der russischen Antikriegsbewegung und unterstützen ihre Aktionen und Stellungnahmen. Wir begrüssen ihren Mut und ihre Entschlossenheit angesichts der Repression. Wir fordern die bedingungslose Freilassung aller Kriegsgegner*innen, die bislang inhaftiert wurden.

Öffnung der Grenzen Europas und eine diskriminierungsfreie Aufnahme aller geflüchteten Menschen!

Wir fordern, dass die Grenzen der Europäischen Union und der Schweiz für alle Geflüchtete geöffnet werden und dass ihre Aufnahme unabhängig von ihrer Herkunft schnell und effizient organisiert wird. Wir rufen zu Aktionen zur konkreten Unterstützung von Geflüchteten auf und werden diese weiterleiten. Wir fordern die schnelle und generelle Vergabe des Status S für Menschen  aus allen Kriegsgebieten und die konsequente Gewährung des politischen Asyls an alle Menschen die von politischer Repression und Unterdrückung betroffen sind.

Beendigung der weltweiten Aufrüstung und Militarisierung! Gegen Krieg und Imperialismus!

Schweizer Bürgerliche wollen das Armeebudget erhöhen. Die Bundesrätin Viola Amherd möchte sofort Kampfjets anschaffen. In Deutschland sollen 100 Milliarden Euro zusätzlich in die Armee fliessen. Wir müssen uns gegen Aufrüstungspläne wehren, weil sie eine nachhaltige Friedenspolitik untergraben und den Weg zu kriegerischen Auseinandersetzungen bereiten. Zudem ist das Militär für einen wesentlichen Teil der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Wir fordern eine Beendigung der weltweiten Militarisierung und Aufrüstung und ein Ende imperialer Weltpolitik.

Sofortiger Stopp aller Investitionen in umweltverschmutzende Energie- und Rüstungsindustrien sowie Kollektivierung der Vermögen von Kriegstreibern und -profiteuren, das auf Schweizer Konten lagert und dessen Umverteilung an die Opfer des Krieges!

Die Schweiz ist keineswegs ein kleines neutrales Land – im Gegenteil spielt sie eine wesentliche Rolle für den internationalen Finanzplatz sowie internationalen Rohstoffhandel. Wir fordern die Schweizer Behörden auf, die Gelder russischer Unternehmen und Vermögender, die sich auf Schweizer Konten befinden, zu enteignen und sie der ukrainischen Gesellschaft zuzuführen. In der Schweiz werden entscheidende Finanztransaktionen abgewickelt – insbesondere im Energiebereich –, von denen das russische Regime direkt profitiert. Rund 80% der russischen Rohstoffe werden über die Schweiz gehandelt. Wir fordern Schweizer Finanzinstitute auf, die Vergabe von Finanzdienstleistungen an russische Energieunternehmen, die in den Sektoren Kohle, Öl und Gas tätig sind, einzustellen. Eine Liste dieser Unternehmen wurde von der Organisation „Reclaim Finance“ veröffentlicht.

Massive Ausbau Erneuerbarer Energien statt Aufrüstung!

Der Krieg gegen die Ukraine zeigt die Rolle fossiler Energien bei kriegerischen Konflikten.Um die ukrainische Klimaforscherin Svitlana Krakovska, Mitautorin des letzten Weltklimarat-Berichts, zu zitieren: «Der menschengemachte Klimawandel und der Krieg gegen die Ukraine haben die gleichen Wurzeln – fossile Brennstoffe und unsere Abhängigkeit von ihnen.» Deshalb darf der Boykott der russischen Energieproduktion auf keinen Fall dazu führen, dass russisches Öl und Gas durch andere fossile Energiequellen ersetzt werden. Wir fordern einen sofortigen, massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu reduzieren. 

Unsere Ziele:

  • Sofortiges Kriegsende und einen Abzug der russischen Truppen aus dem ukrainischen Staatsgebiet!
  • Öffnung der Grenzen Europas und eine diskriminierungsfreie Aufnahme aller geflüchteten Menschen!
  • Beendigung der weltweiten Aufrüstung und Militarisierung!

Unsere Forderungen:

  • Sofortiger Stopp aller Investitionen in umweltverschmutzende Energie- und Rüstungsindustrien sowie Kollektivierung der Vermögen von Kriegstreibern und -profiteuren, das auf Schweizer Konten lagert und dessen Umverteilung an die Opfer des Krieges!
  • Wir fordern einen sofortigen, massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Brennstoffen zu reduzieren. 

Das am 8. März 2022 in Basel gegründete Solidaritätskomitee «Basel gegen Krieg und Militarisierung – Für Frieden in der Ukraine» unterstützt und verbreitet gern weitere Initiativen und Gruppen, die der oben genannten Ausrichtung entsprechen.